Hundeausbildung und –erziehung beginnt bereits im Welpenalter. Die wichtige Sozialisierungsphase der Hundekinder dauert bis zur 16. Lebenswoche. Das Lernprogramm während der Welpen-Spiel und Prägungsstunden nutzt diese sensible Phase aus. Welpen lernen in stress- und angstfreier Atmosphäre auf dem eingezäunten Gelände spielerisch die ersten Kommandos.
Ebenso wichtig ist das Miteinanderumgehen der Hundekinder. So lernen die Welpen was Beißhemmung bedeutet und wie Signale anderer Hunde verschiedener Rassen zu deuten sind.
Ziel dieser frühen Erfahrungen sind selbstbewusste aber nicht dominante, zutrauliche und nicht scheue sowie verlässliche und berechenbare Hunde.
Optimal ist es, die Welpen möglichst schnell nach dem Umzug vom Züchter in die neue Familie zum Welpentreff zu bringen. Versäumnisse in diesem Alter sind später nur schwer oder gar nicht wieder gut zu machen.
Natürlich findet hier noch keine Ausbildung im klassischen Sinn statt.
Vielmehr soll in diesem Alter die Grundlage dafür schaffen werden, dass sich ein harmonisches Verhältnis zwischen Hund und Mensch entwickeln kann.
Die Welpen sollen innerhalb eines kleinen Rudels spielerisch ein natürliches Sozialverhalten lernen und trainieren. Die Besitzer werden auf arttypische Verhaltensweisen aufmerksam und mit Entwicklungsphasen vertraut gemacht.
In Gesprächen werden die wichtigsten Fragen zu Themen wie :
Ernährung und Gesundheit
Hund und Kind,
Hund und Recht,
Hund und Reisen
beantwortet.
Mit den Junghunden ab 4 - 5 Monaten wird intensiver trainiert. Die Übungsstunden finden sowohl auf unserem Platz als auch an wechselnden Plätzen statt (z.B. Stadt, Wald, Feld, Hundeübungsplatz ...).
Ziel ist das sichere Ausführen der Kommandos Fuß, Sitz, Platz und Hier sowie die Absicherung des Vertrauensverhältnisses zwischen Hund und Hundeführer. In dieser Zeit wird die Grundlage für die zukünftige Rangordnung gelegt. Das bedeutet, dass auch der Mensch lernen muß, was einen respektierten Rudelführer auszeichnet.